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Konflikte
Was tun bei länger andauernden Konflikten mit einer Klient*in?
Konflikte mit Klient*innen können in der Sozialen Arbeit zu großen Herausforderungen werden. Wie gehst du professionell damit um, wenn sich Spannungen aufbauen und die Zusammenarbeit schwierig wird? Unsere praxisnahen Handlungsempfehlungen zeigen dir, wie du dich und deine Klient*innen schützen kannst, ohne die Beziehung zu gefährden. Von Dokumentation und Selbstschutz über Teamarbeit und Supervision bis hin zu Deeskalationstechniken und Mediation - hier findest du bewährte Strategien, um Konflikte zu entschärfen und eine konstruktive Arbeitsgrundlage wiederherzustellen.
Positive Verhaltensunterstützung
Was hilft, wenn herausforderndes Verhalten den Alltag bestimmt?
Die Positive Verhaltensunterstützung wurde für Menschen mit geistiger Behinderung entwickelt – aber lässt sie sich auch auf Menschen mit seelischen Behinderungen und starken Verhaltensauffälligkeiten übertragen? Der Ansatz verspricht einen Perspektivwechsel: weg von Symptomreduktion, hin zu Lebensqualität und Autonomie. Nicht das Verhalten steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch dahinter und die Bedingungen, unter denen Veränderung möglich wird.
Foto: Helena Lopes / Unsplash
Antisemitismus
Wie erkenne ich Antisemitismus und was kann ich tun?
Am 9. November 2024 gedenken wir der Reichspogromnacht von 1938 - ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, das uns mahnt, wachsam zu bleiben und aktiv gegen Antisemitismus einzutreten. Als Sozialarbeiter*innen tragen wir eine besondere Verantwortung, Vorurteile zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Dieser Leitfaden bietet eine umfassende Einführung in die IHRA-Definition von Antisemitismus, liefert praktische Beispiele zur Identifikation antisemitischer Äußerungen und Handlungen und zeigt Wege auf, wie wir angemessen darauf reagieren können. Nutzen wir diese Informationen, um unsere Arbeit zu verbessern und gemeinsam eine offene und inklusive Gesellschaft zu gestalten.
Foto: David Holifield / Unsplash
Kommunikation
Wie kann ich die “Sprache der Giraffen” lernen?
Wie können wir respektvoll und wertschätzend miteinander kommunizieren, auch in Konfliktsituationen? Wie können wir unsere Bedürfnisse ausdrücken und dabei die Grenzen unseres Gegenübers achten? Marshall Rosenberg entwickelte mit der "Sprache der Giraffen" aka "Gewaltfreie Kommunikation" einen vielversprechenden Ansatz, der auch für die Soziale Arbeit von Interesse ist. In diesem Artikel erfährst Du, warum die "Sprache der Giraffen" so heißt und was so cool an ihr ist...
Soziale Diagnostik
Braucht die Soziale Arbeit eine eigene Diagnostik?
Soziale Diagnostik ist ein zentrales, aber auch umstrittenes Instrument der Sozialen Arbeit. Während sie einerseits als unverzichtbar für fundierte Interventionen gilt, wird sie andererseits kritisch hinterfragt. Dieser Text beleuchtet die Komplexität, Herausforderungen und Potenziale sozialer Diagnostik und gibt praktische Hinweise, wie sie als dynamischer, dialogischer Prozess gestaltet werden kann, um Menschen in ihrer individuellen Lebenssituation bestmöglich zu unterstützen.
Erinnerungstheater
Wer spinnt hier eigentlich - ich oder mein Gehirn?
Trügerische Erinnerungen im Berufsalltag: Wenn Konflikte eskalieren und Kolleg*innen sich plötzlich völlig unterschiedlich an Ereignisse erinnern, stellt sich die Frage: Wer hat Recht? Unser Gehirn ist kein perfekter Speicher, sondern formt Erinnerungen ständig um. Besonders bei emotionalen Situationen und durch Gruppendynamiken können Verzerrungen entstehen. Dieser Artikel beleuchtet, wie unser Gedächtnis funktioniert, welche Fallstricke lauern und wie wir im beruflichen Kontext damit umgehen können, um fair und professionell zu bleiben.
Achtsamkeit
Hilft Achtsamkeit in der Sozialen Arbeit?
Achtsamkeit hat sich als vielversprechendes Instrument in der Sozialen Arbeit und in der Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen etabliert. Von verbesserten Symptomen bei Psychosen bis hin zur Stressreduktion im hektischen Arbeitsalltag von Sozialarbeiter*innen - die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und faszinierend.
Resilienz
Wie können wir Resilienzförderung in die Arbeit mit psychisch Erkrankten integrieren?
Resilienz, die Fähigkeit, Krisen zu meistern und gestärkt daraus hervorzugehen, gewinnt in der Sozialen Arbeit mit psychisch Erkrankten zunehmend an Bedeutung. Das renommierte Resilienzprogramm der University of Pennsylvania bietet dabei wertvolle Ansätze, die Sozialarbeiter*innen in ihre Praxis integrieren können. Dieser Text bietet einen ersten Einblick in die praktische Anwendung von Resilienzförderung und lädt dazu ein, die Potenziale dieses Ansatzes für die Soziale Arbeit weiter zu erkunden.
Deeskalation
Wie gehe ich mit Beleidigungen, Bedrohungen und körperlichen Übergriffen durch Klient*innen um? Sind disziplinarische Maßnahmen nicht super wichtig?
Der Artikel bietet einen Überblick über Ansätze zum professionellen Umgang mit herausforderndem Verhalten von Klient*innen, von präventiven Maßnahmen über unmittelbare Reaktionen bis hin zu langfristigen Strategien. Er gibt im zweiten Teil auch Ratschläge zu Grenzsetzungen und disziplinarischen Maßnahmen.