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dialogische Entscheidungsfindung (dEf)

Dialogische Entscheidungsfindung (dEf) ist die praxisnahe Adaption des Konsent-Verfahrens für die Soziale Arbeit. Statt nach Zustimmung zu fragen, fragt dEf nach Einwänden – und macht Vorschläge dadurch tragfähiger, klarer und robuster. Diese Übersicht gibt einen ersten Einblick in Haltung, Ablauf und Grundprinzipien von dEf.

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Kurzanleitung Widerstandsabfrage

Wie viel Widerstand ist tragbar?

Nicht die Mehrheit entscheidet – und auch nicht der Konsens aller. Im Konsent-Verfahren ebenso wie in dialogischer Entscheidungsfindung (dEf) zählt eine andere Frage: Hat jemand einen schwerwiegenden Einwand? Die Widerstandsabfrage macht das sichtbar. Drei einfache Handzeichen reichen aus, um zu messen, wie groß der Widerstand gegen einen Vorschlag ist. Nicht Zustimmung wird gezählt, sondern Ablehnung. Und daraus ergibt sich, welcher Vorschlag für die Gruppe am tragfähigsten ist.

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Kurzanleitung Konsent

Wie kommen wir zu tragfähigen Entscheidungen?

Konsent heißt nicht, dass alle begeistert sind. Sondern: Niemand hat einen schwerwiegenden Einwand. Diese Kurzanleitung beschreibt den Konsent-Prozess in sieben Schritten – von der Spannung über den Vorschlag bis zur Entscheidung. Nicht jede Situation braucht alle Schritte. Aber jede Entscheidung braucht dasselbe Prinzip: Einwände sind keine Störung, sondern machen den Vorschlag besser.

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Konsent in der Sozialen Arbeit

Wie wird Selbstbestimmung konkrete Praxis?

L. schreit „Nein" – und zum ersten Mal in seinem Leben wird er gefragt, warum. Was in einem Wohnheim für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen an einem Vormittag passiert, zeigt, wie ein einfaches Prinzip den Alltag verändern kann: Konsent. Statt Anweisungen zu geben oder Forderungen zu stellen, benennen wir Spannungen, machen Vorschläge und integrieren Bedenken. Das Ergebnis muss nicht perfekt sein – es muss so gut sein, dass alle damit leben können.

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Sozialraum

Wie entstehen echte Beziehungen für ausgegrenzte Menschen?

Menschen mit schweren psychischen Beeinträchtigungen stehen oft am Rande der Gesellschaft. Einzelfallhilfe allein ändert daran wenig. Ein anderer Ansatz setzt auf die Kraft des Sozialraums: Sozialarbeiter:innen werden zu Moderator:innen, die Beziehungen fördern – zwischen Menschen mit und ohne psychiatrische Erfahrung. Mit ehrenamtlichen Begleiter:innen und lokalen Netzwerken entsteht Teilhabe nicht auf dem Papier, sondern im Alltag. Nicht trotz Andersartigkeit, sondern mit ihr.

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Stigmatisierung

Wie oft machen wir unsere Klient*innen unbeabsichtigt zu ihrer Diagnose?

Täglich begegnen wir Menschen mit psychischen Erkrankungen. Dabei ist es verlockend, ihr Verhalten stets durch die Brille ihrer Diagnose zu betrachten. Doch was passiert, wenn wir Klient*innen unbewusst auf ihre Krankheit reduzieren? Ein Fallbeispiel aus einer Wohngruppe zeigt, wie schnell gut gemeintes Fachwissen zur Stigmatisierung führen kann - und wie wir diesem Dilemma begegnen können.

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Gastfreundschaft

Was bedeutet es, in der Sozialen Arbeit wirklich gastfreundlich zu sein?

Nicht nur freundlich, nicht nur professionell – sondern offen, einladend, bereit, Raum zu machen für Menschen, die sonst draußen bleiben.

Ein Plädoyer für mehr offene Türen – und für eine Soziale Arbeit, die den Mut hat, Fremdes willkommen zu heißen.

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Kommunikation

Wie sollte eine Gruppenleitung reagieren, wenn ein Teilnehmer etwas Unpassendes sagt?

Das Verziehen des Gesichts kann problematisch sein - aber welche Alternativen gibt es, um eine offene und respektvolle Diskussionsatmosphäre zu fördern?

Foto: Unsplash

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